Was macht das FEAL Schiebesystem Inowa so besonders?

Große Glasflächen und die Notwendigkeit nach mehr Beleuchtung spielen in der modernen Architektur eine bedeutende Rolle.

Während die Schiebesysteme früher am häufigsten auf Terrassen von Gastronomieobjekten zum Einbau kamen, ist heute ihr Anwendungsgebiet viel breiter. Als Antwort auf die moderne Architektur und moderne Trends, sowie im Einklang mit den Marktanforderungen und einem besonderen Augenmerk auf die Energieeffizienz, wurde ein neues System entwickelt. Dank der Anwendung von Hightech-Materialien und der langjährigen Zusammenarbeit zwischen FEAL und ROTO kam das Inowa System zu Stande. Im Gegensatz zu anderen Schiebe- und Hebe-Schiebesystemen hat das Inowa System ein Verschieben (Kippen) von +/- 8 mm gegenüber dem Rahmen, mit Innen- und Außendichtung im Flügel, wodurch eine hervorragende Leistung in Hinsicht auf die Luftdurchlässigkeit, Wasserundurchlässigkeit sowie Widerstandsfähigkeit gegen Windlast gewährleistet wird. Inowa stellt ein unersetzliches System für eine bessere Lebensqualität dar.

Das Inowa System kombiniert Komfort und attraktives Design für Aluminium Schiebetüren und -fenster mit einem Flügelgewicht bis zu 200 kg. Investoren und Architekten erwarten, ausser einer hohen Qualität der Bauelemente, immer mehr ein attraktives Design. Daher ist das FEAL Inowa System das Ergebnis solcher Kundenanforderungen und Wünsche. Die Anwendung dieses Schiebesystems hat mehrere Vorteile. Einige davon sind: größeres Eindringen von natürlichem Licht, bessere Qualität, höhere Energieeinsparung, einfachere Handhabung sowie mehr Raumsicherheit.

BESCHREIBUNG DES INOWA SYSTEMS

Das Inowa System wird für die Herstellung von Parallel-Schiebe-Kipp-Türen (Abk. PSK-Türen) verwendet: Schema A (ein Parallel-Schiebe-Kipp-Flügel und ein Festflügel), Schema C (zwei Parallel-Schiebe-Kipp-Flügel mittig und Seitenwände fest), Schema K (Parallel-Schiebe-Kipp-Flügel seitlich und Mitte fest).

Die Profile sind mit thermischer Trennung ausgeführt und haben eine Rahmen Grundeinbautiefe von 156 mm sowie eine Flügeltiefe von 70 mm.

Das Trennen der Wärmebrücke wird mit Hilfe von Polyamidstangen (32 mm für den Rahmen und 30 mm für den Flügel) erreicht. Zur Verbesserung der thermischen Eigenschaften (Reduzierung von Wärmeleitfähigkeit) wird der Dämmstoffstreifen aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) in die Profilkammer eingebaut.

 

Durch die Kombination von dreischichtigem Glas und einem geeigneten Glasabstandshalter kann das System einen Gesamtwärmedurchgangskoeffizienten von Ud=1,1 [W/m2K] erreichen.

 

Die Abdichtung mit EPDM-Dichtungen erfolgt zwischen Flügel und Rahmen.

 

Systemeigenschaften:

 

  • Rahmentiefe                                156 mm
  • Flügeltiefe                                      70 mm
  • Material                                        EN AW-6060
  • Flügelgewicht                               max. 200 kg
  • Glasdicke                                     bis 46 mm
  • Dichtungsmaterial (EPDM)          DIN 7863
  • Luftdurchlässigkeit                       EN 12207 (Klasse 4)
  • Wasserundurchlässigkeit             EN 12208 (Klasse E1050)
  • Widerstandsfähigkeit gegen Windlast EN 12210 (Klasse C5/B5)
  • Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten Ud DIN EN ISO 10077-2 (Ud ≥1.1 W/m2K)
  • Oberflächenbehandlung              DIN 17611
  • Qualitätskontrolle                         DIN EN ISO 9001